Kompressionsprüfer selbst bauen
#1

Servus zusammen,

ich würde gerne mal die Kompression bei meinen Traktoren messen. Ich möchte eh mal die Düsen ausbauen und prüfen und da dachte ich dass ich die Kompression mal messen könnte. Da ich noch ein paar Manometer hier liegen habe kam mir die Idee einen Tester dazu selbst zu bauen. Hat jemand sowas schonmal gemacht? Meint ihr das funktioniert? Spricht was dagegen? Habs noch nie gemessen, vielleicht hat jemand Erfahrungen damit.

Grüße
Matthias
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#2

Hallo Matthias,

ja hab ich schon gemacht, aber du brauchst hierzu ein Manometer mit seperaten Zeiger der mitgezogen wird und somit den Höchstwert anzeigt. Mit einem normalen wirst du nicht zufrieden sein. Ganz ehrlich ich hab mir aber trotzdem ein Kompressionsmessgerät gekönnt. Hast halt hier alle Zylinder schön auf Papier aufgezeichnet. Evtl. hat in deiner Nähe jemand ein Messgerät zum ausleihen. Denn einen umgebauten Düsenstock benötigst du ja sowieso.

Gruß Bene
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#3

Guten Morgen,

ja ich muss mir die Manometer mal genau anschauen ob davon einer in Frage käme. Muss es unbedingt ein Düsenstock sein?
An einem Adapter bauen sollte es nicht scheitern, Hab alle benötigten Maschinen zur Verfügung.

Grüße
Matthias
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#4

Hallo

du kannst natürlich den Düsenstock nachdrehen. Am einfachsten ist es in ebay einen gebrauchten zu schießen und die Rückleitung zu verschliessen. Die Einspritzdüse bzw. das Innenleben muss ja sowieso raus.

Gruß Bene
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#5

Hallo

Das ist mein selbst gebauter Kompressionsprüfer!

Ich habe den nicht selbst gebaut sondern geerbt!Ich hatte den auch noch nicht bei einem Schlepper im Einsatz da dies noch nicht erforderlich war,aber bei zahlreichen PKW!
Ich hatte nie ein Problem damit,perfekt für die Werkstatt zu Hause!
Habe ausschließlich Benzin Pkw damit geprüft,dies ging sehr Gut-Zündkerze raus-auf das Loch aufgedrückt u eine 2 Person derweil starten lassen!
Im Gerät selbst befindet sich ein Rückschlagventil damit der höchste Wert quasi "gespeichert" wird!
Man muss natürlich mit nem kleinen Schraubendreher oder ähnlichen vorne reinfahren um den "gespeicherten" Wert zu löschen u den nächsten Zylinder zu messen!
Ich hatte auch mal ein Fahrzeug das wir zuerst zu Hause u dann in der Werkstatt richtig getestet haben,der Unterschied betrug ca 0,5bar!
Ist jetzt sicher nichts 100% genaues aber für die Schrauberwerkstatt zu Hause genau das Richtige wie ich finde!

Mfg Geri


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Ein MBTrac gehört zur Familie exclamation
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#6

(25.05.2016, 08:34)MB-Matze schrieb:  Muss es unbedingt ein Düsenstock sein?
An einem Adapter bauen sollte es nicht scheitern, Hab alle benötigten Maschinen zur Verfügung.

Hallo Matthias,

ein Düsenstock muss es nicht sein, ein Einsatz ist schnell selbst geschnitzt.

   

Aber wie Bene schon schreibt ist es wesentlich schöner mit einem Gerät das den Messwert aufzeichnet, die Karten bewahrt man auf und kann bei der nächsten Messung evt. Jahre später die Werte vergleichen.

Geri ,dein Kompressionsmesser solltest du auch nicht bei Diesel verwenden,beim Trac liegt der Mindestdruck bei 20 bar ,Soll ist 27 oder 28 bar!

Gruss
Roby
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#7

Hallo Roby

Danke für den Hinweis,aber wenn man ein anderes Manometer dranschraubt,bis 30 bar oder so,sollte das ja am Trac dann auch gehen,......denk ich mir mal,oder?

Mein Grundgedanke war aber eigentlich die Einfachheit des Gerätes zu zeigen!
Ein anderer Manometer ist ja ne Kleinigkeit!

Mfg Geri

Ein MBTrac gehört zur Familie exclamation
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#8

Hi Geri,

ja ich glaub Grundsätzlich ist des mitm Manometer kein Problem. Aber wenn du den bisher nur drangehalten hast dann wird das durch den höheren Druck nichtmehr gehen, denke dafür ist der Druck zu hoch!

Grüße
Matthias
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