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Hydraulikproblem - Einhebelsteuergerät einbauen (Frontlader)
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mb_trac_800 Offline
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Beitrag #1
Hydraulikproblem - Einhebelsteuergerät einbauen (Frontlader)
Hallo

Ich hab in mein 800 trac ein Kreuzsteuergerät mit Schwimmstellung füren Frontlader eingebaut, einfach ein T-Stuck in Druckleitung und eins in die rücklaufleitung. Jetzt hab ich das problem das mein Heckkraftheber nur noch bei Vollgas hebt, oder wennn ich am Kreuzsteuergerät eine Funktion Betätig(Frontlader ist noch nicht dran) Hatte einer von Euch schon mal so ein Problem, oder hat einer ein zusatzsteuergerät mit schwimmstellung in seinem trac, wo es funktioniert. Weil der Händler von dem ich das Teil habe behauptet des wär bei einem steuergerät schwimmstellung normal.

MfG

Heiko
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.02.2008 00:36 von Hartmut.)
14.12.2006 19:34
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MB-tracer_Blau Offline
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Beitrag #2
RE: Hydraulikproblem
servus ,

ich glaub mit deiner druckweiterfürung stimmst was nicht!
es müssen so viel ich weiß drucksteuerungen eingebaut werden die den druck da lassen wo er grade gebraucht wird!
was du da genau brauchst weiß ich leider auch ned?!? Rolleyes

MB-trac- Einer der noch lange Spuren in den Acker Drückt!!!
14.12.2006 20:34
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michael Offline
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Beitrag #3
RE: Hydraulikproblem
hi

Läuft das Öl dan nicht immer rund durchs Frontlader Steuergerät wenn man Hydraulik anhebt, wenn man dann das Steuergerät betätigt läuft das öl nicht mehr so leicht rund oder garnicht und die Hydraulik hebt an.


mfg michael

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14.12.2006 20:51
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salchen Offline
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Beitrag #4
RE: Hydraulikproblem
also wenn im fl-steuergerät die ruhestellung gleich schwimmstellung ist, dann ist ja die leitung offen und das öl geht von der druckleitung ins fl-steuergerät über in den rücklauf in der tank und so weiter....

öl geht ja wie fast alles immer den weg des geringsten widerstand und somit lieber durchs fl-steuergerät als in den heckkraftheberzylinder...

dein fl-steuergerät darf also in der ruhestellung nicht "offen" sein, so dass auch auf der druckleitung ein druck aufgebaut werden kann und die anderen geräte betätigen....

was ist das für ein fl bzw. steuergerät?? hersteller??
schwimmstellung sollte eine seperate stellung sein, da ja auch der frontlader nie oben bleiben würde...

Nur ein Knecht sitzt auf der Hinterachse!
14.12.2006 21:07
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mb-trac Offline
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Beitrag #5
RE: Hydraulikproblem
Wenn du das passende Steuergerät hast, solltest du eins mit Druckweiterführung haben. D. h. dein Steuergerät braucht ein eigenes Überdruckventil.
Du schließt es am Vorlauf der "normalen" Steuergeräte an, ohne T-Stück, wenn der KH in Neutral steht, geht das Öl wie gewohnt in Steuergerät, wenn der KH in Arbeistposition steht, geht das Öl in den FL und das Überdruckventil vom KH muß die Druckabsicherung übernehmen.
Den am KH mit T bezeichneten Anschluß schleißt du wieder an den Vorlauf der "normalen" Steuergeräte an.

Also so, wie du es schon gemacht hast nur ohne die T-Stücke.

Mal ne andere Frage, wozu brauchst du nen Kreuzhebel? Habe nen FL mit HG, Paralleführung, 3. Steuerkreis und komme mit den zwei normalen Hebeln gut zurecht. Habe jedoch die elektrischen Funktionen gut verteilt.
Gruß

Bernd

Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht!

Wüßte der Städter was er frisst .... er würde Bauer werden!!!
14.12.2006 22:06
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tracshop Offline
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Beitrag #6
RE: Hydraulikproblem
Hallo,

ich will mal versuchen, das ganze so zu erklären, daß auch klar wird, warum eine Anschlußvariante geht und eine andere nicht.

Der Trac hat ein offenes Hydrauliksystem, d.h. es baut sich im System nur ein Druck auf, wenn ein Steuerventil betätigt wird. Wie das?

Von der Hydraulikpumpe wird das Öl drehzahlabhängig über die Druckleitung zum Steuerblock gefördert (Anschluß P wie Pumpe). Darin sind alle Ventilzellen so verbunden, daß bei unbetätigtem Ventil das Öl über die interne Druckweiterleitung zum nächsten Ventil geleitet wird. Von der letzten Ventilzelle geht es dann direkt in den drucklosen Rücklauf (Anschlußbezeichnung T wie Tank). Solange alle Ventile in Ruhestellung sind, gelangt das Öl also von P zu T, der Druck wird jetzt nur vom Strömungswiederstand im Fließweg bestimmt und ist vereinfachend Null. Das Öl fließt drucklos im Kreis (Tank, Pumpe, Druckleitung, Steuerblock, Rücklauf, Tank).

Sobald ein Ventil betätigt wird (Details lasse ich zur besseren Verständlichkeit weg), wird der Ölfluß zum Ausgang A oder B der jeweiligen Ventilzelle geleitet und nicht mehr an die nächste Zelle weitergeleitet. Jetzt erst baut sich Druck auf, maximal bis das Überdruckventil anspricht, Öl zum Rücklauf gelangen läßt und so den Druck begrenzt. Alle nachfolgenden Ventilzellen bekommen in der Zeit kein Öl!

Wie kann man jetzt einen Zusatzsteuerblock anschließen? Die Variante mit T-Stücken in Vor- und Rücklauf von Heiko geht nicht, weil am Zusatzblock nur Druck anliegen könnte, wenn am traceigenen Steuerblock ein Ventil betätigt wird und somit sich überhaupt erst Druck aufbauen kann.

Optimal ist ein Zusatzsteuerblock mit Druckweiterleitung. Dessen Eingang P wird mit der Pumpe verbunden, der Anschluß T mit einem T-Stück mit an den Rücklauf angeschlossen und die Druckweiterleitung (meist mit C bezeichnet) an den Anschluß P des normalen Steuerblocks gelegt. Das Zusatzventil ist jetzt wie eine vorgeschaltete externe 1. Ventilzelle (Weitere Details und praktische Tips hierzu gerne auf Anfrage!)

Kommt diese Version nicht in Frage, weil man nur einen Zusatzsteuerblock ohne Anschluß für die Druckweiterleitung hat, muß das neue Ventil mit P an Pumpe und mit T an P des traceigenen Steuerblocks gelegt werden. Das geht nur, wenn die "drucklose" Seite T des neuen Ventils auch den vollen Arbeitsdruck verträgt!!!! Hier liegt ja bei Neutralstellung der Ventile im Zusatzsteuerblock und Betätigung eines Ventils des normalen Steuerblocks der volle Druck (je nach Druckbegrenzungsventil) an. Z.B. die verbreiteten Frontladersteuerventile der Fa. Walveoil vertragen hier nur maximal 30 Bar (soweit ich mich erinnere, ich kann bei Bedarf nachsehen). Wird dieser zulässige Druck genügend überschritten, wird bei ihnen eine O-Ringdichtung zerstört und das Öl kommt an der Betätigungsseite aus dem Block geschossen.
Der Zusatzsteuerblock benötigt bei dieser Version auch ein eigenes (meist eingebautes) Druckbegrenzungsventil.
Ferner kann es Überraschungen geben, wenn gleichzeitig mehrere Ventile betätigt werden.

Ich hoffe, meine Darstellung ist mehr erhellend als verwirrend!

Gruß Matthias
14.12.2006 23:24
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mb_trac_800 Offline
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Beitrag #7
RE: Hydraulikproblem
Hallo

Vielen Dank für Euere schnelle Hilfe
Mein Steuergerät hat leider keine Druckweiterführung,und das mitem Rücklauf geht auch nicht weil der nur 25bar Verträgt laut Hersteller.
Habe das Problem jetzt so gelöst das ich anstatt des T-Stücks ein Elektrisch betätigten 2/3 wege Hahn eingebaut habe.Und funktioniert so gut.

MfG

Heiko
17.12.2006 21:23
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