Das MB-trac Forum

Normale Version: Elektrische Zapfwellensteuerung nachrüsten am MBtrac turbo 900?
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Hallo zusammen,

ich habe derzeit noch etwas Zeit zum nachdenken, da meine Motorenteile noch nicht komplett vom Motoreninstandsetzer zurück sindSadSad

Jetzt bin ich auf eine Idee gekommen, die jedoch bereits in zwei Themen behandelt wurde.

Ich möchte die Zapfwelle von hinten oder ggf. auch von vorne aus- und einschalten können. Habe es mir folgendermaßen vorgestellt:

Ich platziere jeweils einen Taster wo ich den haben will. Von den Tastern gehe ich auf eine kleine SPS. So habe ich die Möglichkeit den Sicherheitsgedanken mit zu berücksichtigen.

Ich stelle mir das so vor, dass ich zum einschalten eine gewisse Zeit auf dem Schalter bleiben muss, um dauerhaft die Zapfwelle einschalten zu können. Dies bedeutet, wenn ich ausversehen den Schalter betätige und die Zapfwelle anläuft, dass nach sofortigem loslassen die Zapfwelle wieder getrennt wird. Zum Ausschalten kann ich dann den Taster nur kurz betätigen und die Kupplung trennt wieder.
In der Kabine könne ich einen Taster platzieren, der auf einen Anderen Eingang gelegt wird. Mit diesem Taster hätte ich dann nicht die Verweilzeit beim Einschalten.
Die Druckluftseite würde ich mit einem mechanischen Umschaltventil versehen, um von der orginalen Steuerung auf die elektrische umschalten kann. Zum Einkuppeln würde ich dann noch eine Drossel einbauen, damit die Kupplung langsam einkuppelt. Das habe ich an unserem Unimog bereits nachgerüstet. Das funktioniert ganz gut.

Was haltet Ihr von meinen Gedankenquestionquestion Macht das Sinnquestion

Freue mich schon auf eure IdeenBig GrinBig Grin

Grüße

Peter

Hier noch die Links zu den Themen die bereits im Forum dikutiert wurden:

Link 1
Link 2
Danke für den Hinweis, habe ich aber unter "Link 2" auch verlinkt.

Meine Frage geht hier mehr Richtung Sicherheit bei der Bedienung. Das Einfachere ist sicher nur Pneumatikschalter zu installieren aber das Ganze sollte auch entsprchend Sicher sein.

Grüße

Peter
was bedeutet denn für dich in diesem falle sicher?
Servus Michi,

Sicher bedeutet für mich dass ich beim Einschalten eine gewisse "Verweilzeit" auf dem Taster einstellen/programmieren kann. Dies bedeutet wenn ich den Taster nicht die eingestellte Zeit gedürckt halte schaltet die Zapfwelle sofort wieder aus.
Das ist heute bei den neuen Traktoren gleich geregelt (z.B. Deutz Agrotron, hier hab ichs selber so erfahren bzw. erdrückt Big GrinBig Grin)

Das Thema Versagen der Pneumatik haben wir mit dem Handventil heute genauso. Auch hier kann ein Schlauch platzen wenn die Kupplung betätigt ist. Von dieser Seite ändert sich nichts aus meiner Sicht.

Grüße

Peter
der unterschied ist, bei einer fehlfunktion der pneumatik rückt die zapfwelle ein. dann hast du aber keine chance die maschine anderweitig zu stoppen, wenn du nicht auf dem sitz bist sondern hinten an der maschine und gerade von der zapfwelle aufgerollt wirst.
Diese Fehlfunktion der Pnmeumatik kann genauso dann stattfinden, wenn du gerade hinten am Schlepper stehst, und die Gelenkwelle anstecken willst, und nicht auf dem Sitz sitzt!

Ich verstehe Peter sschon, und sehe da auch kein Problem, wenn er das so macht, wie er es schreibt!

Gruss Hartmut admin
nein, das stimmt nicht. im normalfall wird die zapfwelle mechanisch ausgerückt und dann die kupplung wieder entspannt. d.h. eine fehlfunktion ausgeschlossen.
Wenn dir im ausgerückten Zustand der Luftschlauch zum Nehmerzylinder an der ZW-Kupplung platzt, rückt die Kupplung selbsttätig wieder ein!

Da ist nirgends eine mechanische Sicherung zwischen?

Gruss Hartmut admin
die haben doch auch alle eine mechanische schaltung.
Ja die Schaltung!

Da macht es aber keinen Unterschied, wenn der Gang drin ist, ob die Zapfwelle mit dem Handventil ausgerückt ist, oder per Elektropneumatikventil...

Darum ging es ja die ganze Zeit!

Gruss Hartmut admin
das ist richtig, weil du aus sicherheitsgründen aber immer auskuppeln sollst wenn der schlepper verlassen wird.
Ja, aber mit diesem Aspekt ist es egal, womit die ZW-Kupplung aus bzw. eingerückt wird Wink

Gruss Hartmut admin
Hallo zusammen,

bevor wir uns hier in die Haare kriegen, möchte ich nochmal kurz erläutern, für was ich die Schaltung brauche bzw. bauen will.WinkWink

1. Wenn ich Arbeiten direkt an der Zapfwelle mache, schalte ich die Zapfwelle per Wahlhebel mechanisch aus. Immerexclamation
2. Wenn ich Arbeiten an einer angebauten Maschine verrichte wie z.B. den Förderkanal an der Presse freiräumen o.ä. schalte ich ebenfalls mechanisch aus.

In diesen beiden Fällen sind mir meine Hände oder ggf. noch mehr zu wertvoll um mich hier nur auf die Zapfwellenkupplung zu verlassen. Genau in diesem Falle ist aber bereits heute keine zusätzliche Sicherung für den Pneumatikteil verbaut. Hier würde sich also nichts ändern. Zumindest sehe ich das soquestionquestion

Aber: wenn ich z.B. Gülle fahre dann kann ich bevor ich absteige und den Saugschlauch anschließe in der Kabine die Zapfwelle einschalten bzw. vorwählen. Nach erfolgtem Kuppeln des Schlauches und umschalten am Kompressor kann ich von hinten einschalten. Wenn das Fass voll ist kann ich dann auch von hinten ausschalten. So gibt es sicherlich noch mehrere Beispiele.

Ich hoffe jetzt ist die Absicht etwas klarer.

Grüße

Peter
Hallo Peter,

in deinem Fall könnte ich mir vorstellen, daß man das Original-Zapfwellenkupplungsventil komplett stilllegt und nur noch ein Magnetventil einbaut. Dann würdest du die Zapfwellenkupplung auch vom trac aus nur noch elektrisch bedienen. Das pneumatische Schaltventil würde ich im Armaturenbrett lassen, man weis ja nie Wink
Anstelle des Entlüftungsstopfens im Luftzylinder für die Betätigung der Kupplung sollte man dann ein Drosselrückschlagventil einbauen. Damit kann man dann entgegen dem sog. Slip-Stick-Effekt das Einkuppeln schön sanft von statten gehen lassen, je nach Einstellung des Drosselrückschlagventiles. Du hast ja bestimmt auch Maschinen mit großem Massenträgheitsmoment im Fuhrpark, wie z. B. Mähwerk, Schlegelmulcher, etc.. Diese Geräte wollen ja nicht in 0.1 Sekunden von 0 auf 1000 1/min geschossen werden Smile)

Beste Grüße

Alex
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