Auf wieviel PS kann ich meinen MBtrac 700 aufdrehen?
#1

Hallo was kann ich bei meinen mb trac 700 om 364 leistung raus hollen oder auf wie fil ps bringe ich ihn ? danke im voraus
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#2

120 ps und noch mehr aber mit Turbo!! Gruß Hofa
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#3

...viel Glück!Rolleyes

greetzWink
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#4

er hat aber die kleine einspritzpumpe orginal 700er
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#5

Hallo Namenloser und herzlich wilkommen.
Dieses Forum lebt vom Geben und Nehmen. Den Anfang des Gebens macht ein neu ins Forum Gekommener dadurch, dass er seine Beiträge zumindest mit seinem Vornamen signiert.

...dann fange ich halt mal mit dem "Geben" an:
Ohne Einbau von Ladetechnik im reinen Saugbetrieb unter Beibehaltung der originalen vorhandenen Einspritzpumpe sind 72 DIN-PS ohne Kompromisse realisierbar. 80PS führen bereits zu unangenehmen Zugeständnissen im Drehmomentverlauf und erfordern außerdem eine Erhöhung der Nenndrehzahl.

Darüber hinaus ist ohne Nachrüstung weiterer "Hardware" nicht zu empfehlen, weil die Pumpenelemente für den dafür benötigten Kraftstoff zu lange brauchen, ihn in den Zylinder zu injizieren. (Einspritzvorgang dehnt sich über einen zu weiten Kurbelwinkelbereich).

FG
Holger

406.120 '72, 440.161 '75, 440.167 '83

Die 3 MBtrac-Grundsätze:
1.) Ein MBtrac ist zwar nicht alles, aber ohne MBtrac ist alles nichts!
woraus folgt:
2.) Ein Leben ohne MBtrac ist möglich - aber sinnlos...
doch zum Glück für die vielen Nicht MBtrac Besitzer:
3.) Nur wer einen MBtrac besitzt, weiß, was allen anderen fehlt...

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#6

Hallo zusammen,



nicht böse sein Holger, aber ich denke, er hat schon den OM364 in seinem Trac verbaut.

Der hat dort auch schon 90er Elemente und entweder 68 oder 78 PS Serie!


Grüße

Michl

Mb trac - was besseres gibts nicht
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#7

Hallo Leute,

1. : Thorsten, vielen Dank für dein sinnvollen Beitrag! Wäre schön, wenn du ein paar Worte daran wagen würdest, um zu erlautern, wieso du das der Motor nicht zutrauen will...

2. :Über die Suchfunktion ist zu dieses Thema viel zu finden in dieses Forum.

3. Big Grinie OM364 hat es bis etwa 140 Ps gegeben, im LKW verbaut. Mit ein ordentliche finanzielle Injektion ist das machbar.

4. Big Grinas Leistungssteigern bis ins 3-stelligen Bereich macht nur Sinn, wenn du ein Getriebe auf Lager hast, so dass das schnellstens gewechselt ist. Rolleyes Gerade beim 700, mit ungünstige Achsübersetzung ist ein grosse Leistungssteigerung nicht an zu befehlen. Obwohl auch Leute sind, die es gemacht haben, diejenige haben die MB-Trac meinens Wissen nur für Hobbyzwecke, und die Tracs würden nicht bis zum Ende belastet.

Groeten,

Benno

Ein fleissige Bauer ist edler als ein fauler Edelmann...
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#8

...Benno, vielen Dank für deine "äußerst sinnvolle Hinweis" meines kurzen u. knappen, aber ernst gemeinten Statements zu diesem sehr wage beschriebenen Unterfangen!Rolleyes
Denn, viel Glück brauch der gute Mann in jedem Falle, da ein 68PS Schlepper mit all´ seinen (Neben-)Aggregaten u. Anbauteilen, wohl kaum auf 120, oder gar 140PS dauerhaft ausgelegt ist u. zwangsläufig über kurz oder lang zum Exitus (nicht unbedingt vom Motor, aber) von Irgendetwas führen wird! Das der gute Mann nur einen "temporären Push" z. B. zum Pullen, oder aus Spaß an der Freud sucht, wurde in keinem Wort erwähnt..., somit gehe ich von einer dauerhaft gewünschten Leistungsanhebung aus, was zum reinen Glücksspiel mit der Standfestigkeit werden kann....

greetzWink
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#9

@thorsten:
Dann schreib es doch auch so hübsch ausformuliert. Denn den dein erster Beitrag ist in der form schlichtweg sinnfrei.

gruß stefan

Wenn man sich zwischen einem MB Trac und einem Fendt Vario entscheiden muss hat man keine Wahl.
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#10

Hallo,

der 700er ist außer von den Achsen her mit dem 800 und 900 baugleich.
Die Nebenaggregate sind sogar zum 6-Zylinder identisch.
Ich weiß nicht warum der 700er immer auf einen Kleinschlepper reduziert wird. Selbst wenn er mit Turbo tatsächlich z.B. 110 PS bringt, braucht man sich da keine Sorgen machen.
Das Zapfwellengetriebe ist sowieso bei allen baugleich, das wäre das einzigste wo ich sagen würde wo man ein bisschen aufpassen sollte.
Aber was machen dann diejenigen die nen 1000er mit Turbo und LLK haben mit 160 PS??

Wegen dem Getriebe, die Übersetzung ist außer in der 1.Gruppe (und dort auch nur minimal kürzer untersetzt) gleich. Die schnellere Übersetzung kommt ja nur in den Achsen zustande, da habe ich aber auch noch nie von Schäden bzgl. Drehmoment gehört.

@Benno: Kennst du jemandem, dem sein Getriebe am 700er um die Ohren geflogen ist? Ich meine jetzt nicht die Getriebeschäden (rausfliegende Gänge, krachende Schaltvorgänge etc.) die durch den Bediener verursacht werden, weil der nicht schalten kann, sondern Getriebeschäden durch zu hohe Leistung, also Zahnrad- oder Wellenbruch?
Würd mich wirklich mal interessieren, weil glauben kann ich das nicht so ganz!

Gruß Christoph
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#11

Hallo mein name ist christian der mb trac 700 ist bj 90 und hat so den 364er drinnen.
aber mich würde halt interesiren was ich mit der orginalen einspritzpumpe vom 700er leistung aus meinen trac bringe.
ums getriebe und CO. mache ich mir keine sorgen den das ist ja alles baugleich wie beim 1000er auser die achsen.
Oder besser gesacht was hat der 700er für welche pummpen elemente drinnen ?
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#12

Hallo Christoph,

Kenne keiner, der solche Schaden direkt bekommen hat. Kenne aber, anhand einige Praxisbeispiele, die indirekte Folgen, beim Leistungssteigerung:
1. Ford 8630 und 8830: Beim 8630, mit ich glaube 136 Ps hält das (noch nicht elektronisch überwachte) Powershiftgetriebe deutlich länger als beim 8830 mit 188 Ps. Einfach, weil die Belastung niedriger ist.
2. Unsere ehemalige Renault 90-32, und unsere heutige 95-14. Leistungstechnisch etwa 5 Ps Unterschied hat der 95-14 ein wesentlich stabiler ausgeführtes Getriebe und Hinterachse. Beim 90-32 (Läuft momentan beim Nachbar) steht bald (etwa 9000 Stunden) der 3. Kupplungswechsel an. Beim 95-14 (etwa 10.000 Stunden) ist wahrscheinlich immer noch der erste verbaut. Einsatzprofil war früher beim 90-32 leicht (Zetter, Schwader, Siloblockschneider) und beim 95-14 schwer (Gülle Schlitzen, grosse Ladewagen, usw.) Der 95-14 kannte ich nicht, hab aber mit Leute geredet, die den Vorbesitzter kannten. Der 90-32 stand immer im Stall mit der Siloblockschneider, so verrostet ist der inzwischen) Ausserdem ist das Einsatzprofil über Jahre gleich gewesen)
Renault wüssste das auch, den zwischen der 85-32 und der 90-32 war von der Leistung her kein Unterschied. Der 90-32 kam nur mit ein bessere Ausstattung.

Deswegen geh ich davon aus, das, im Schnitt, beim 1000'er öfter ein Getriebeschaden auftaucht, als beim 700. Nicht umsonst ist der Achsübersetzung beim 1100 geändert....

Groeten,

Benno

Ein fleissige Bauer ist edler als ein fauler Edelmann...
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#13

Moin Leuts

Es ist wohl richtig das die Tracs in vielen Punkten Baugleich sind. Aber halt nicht
in allen.
Komme mal auf den ersten Ausserpunkt, nämlich die Achsen. Beim 800 und 900er
sind die Radvorgelege wesentlich stärker ausgelegt als beim 700er. Beim 1000er
und 1100er nicht nur eine andere Übersetzung, sondern das ganze Innenleben
der Achse ist stärker ausgelegt.
Beim 65/70 sowie beim 700er kam und kommt es bei schweren Zugarbeiten schon
zu Schäden im Radvorgelege.
Selbst beim UG2/30 gibt es gravierende Unterschiede. Nicht nur das es ein Gerade
und ein Schrägverzahntes Getriebe gibt. Das schrägverzahnte kann schon mehr
Kräfte aufnehmen als des gerade Verzahnte, dies müßte eigendlich auch einleuchten
weil halt mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff sind. Aber der größte Unterschied bei den
beiden Getrieben liegt in der Lagerung der Getriebeantriebswelle. Hier ist die
Lagerung beim schrägen viel stärker ausgelegt worden weil es hier öfter
zu Problemen kam. Worauf die letztlich zurückzuführen sind lasse ich mal so
stehn, kaputt ist halt kaputt.
Die 160 PS bei einigen sind mir auch nur bei Maschinen mit dem OM 366 bekannt,
und da ist das schräge Getriebe drin. Was man von solchen Spielchen halten
soll lasse ich mal einfach so im Raum stehen, jeder ist für sein handeln und tun selbst
verantwortlich. Was sagt DB zum Drehmoment und Input an PS beim UG 2/30 question.
Ich lasse dies Aussage bewußt ohne jeden weiteren Komentar so im Raum
stehen. Die letzten zwei Sätze beziehe ich allerdings nur bei Getrieben auf die
extremen Leistungssteigerungen.
Christoph der 700er ist in meinen Augen kein Kleinschlepper und ich persönlich
reduziere ihn auch nicht dahin, er ist Einfach nur ein Trac wie jeder andere
auch. Halt Hauptsache Trac Wink.
Was letztlich in Punkto Leistungssteigerung gemacht wird muß jeder mit sich
selbst ausmachen und auch "Verantworten". Hier gibt es mit Sicherheit Grenzen
die auch schon mal überschritten werden. Das ist meine persönliche Meinung
zu diesem Thema. Da kann und sollte man auch keinen Rat geben wieviel mach-
bar ist, wie gesagt das muß jeder für sich selbst ausmachen und verantworten.

@ Benno und Stefan, der Meinung mit Sinnfrei stimme ich euch zu, aber Ihr seht
ja es geht auch anders Wink. Es besteht noch Hoffnung Big Grin.


Gruss Matthias
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#14

Hallo Matthias,

du hast natürlich Recht, die Lagerung der Hauptwelle habe ich übersehen.
Bei meinem 700er war übrigens genau dieses Rollenlager auch hinüber, dort gab es Ausbrüche am Lagerinnenring.
Den Punkt mit den Achsen kann ich bestätigen, an meinem waren die beiden hinteren Radvorgelege auch defekt, dort haben sich die Lager aufgelöst mit allen Folgen... Ich denke das lag aber auch an der Verwendung von Zwillingsbereifung oder der Anbauspritze, die die Radlagerlasten doch deutlich erhöhen.
Der Vorteil von den MB Trac Achsen ist halt die höhere Untersetzung, denn mit steigender Drehzahl sinkt das Drehmoment. Bei den Unimog Achsen ist das eben leider nicht so.
Kann aber aus eigener Erfahrung sagen das der Turbo, wenn man die Leistung nicht ständig an der Zapfwelle oder durch schwere Zugarbeit ausnutzt, gerade beim 700er schon Sinn macht, weil man dadurch die Schaltvorgänge doch schon gut reduzieren kann, merkt man vor allem auf der Straße.

Aber wie die Praxis zeigt kann man ja auch einen originalen MB kaputt bekommen, hängt in meinem Augen zum Großteil immer vom Fahrer ab (der ja, besonders beim MB Trac, am längeren Hebel sitzt:-)), und natürlich vom Einsatzschwerpunkt :-)

Gruß Christoph
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#15

Hallo Zusammen,

Ich möcht hierzu auch noch etwas anfügen. Der Grösste unbekannte Faktor einer solchen Aktion ist ja bekanntlich der Fahrer. Ist der mit klarem Kopf bei der Sache und weiss wann er die emense Leistungssteigerung abverlangen darf, kann die Haltbarkeit der "schwächeren Bauteile" um ein Wesentliches verlängert werden.
Ich habe selbst einen 1100er mit OM 366 und Turbo und deutlicher Leistungssteigerung. Dieser verrichtet nun schon knapp 6000 STD so seine Arbeiten ohne Ermüdungen.
Allerdings wird die volle Leistung nur bei Strassentransportarbeiten in den oberen Gängen abverlangt und nich zum Pflügen mit einem 4 oder 5 Schaarpflug 30cm tief in lemigen Boden bis die Achsen um Hilfe schreien.
Ich denke so ein 700er mit all seinen aufgelisteten Schwachpunkten hält bei bewuster Handhabung so einer Leistungssteigerung in den 3stelligen Bereich durchaus lange Stand.

Gruss Tobias

MB-Trac, alles andere ist und bleibt ein PROVISORIUM
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